Luftaufnahme eines mittelständischen Betriebsgeländes mit Produktionshalle

Eine Arbeitgebermarke entsteht nicht in einem Film.

Ein einzelner Film besetzt eine Stelle. Eine Arbeitgebermarke entsteht erst, wenn über Monate dieselbe Haltung sichtbar bleibt — in mehreren Formaten, an mehreren Orten.

Abgrenzung

Wo der Unterschied liegt

Ein Recruiting-Film beantwortet eine konkrete Frage: Will ich mich auf diese Stelle bewerben? Er hat ein Ziel, eine Zielgruppe und eine Laufzeit.

Employer Branding beantwortet eine frühere Frage: Käme dieser Arbeitgeber für mich überhaupt infrage? Die stellt sich jemand Monate vor der Bewerbung — und beantwortet sie nicht anhand eines Films, sondern anhand eines Eindrucks, der sich wiederholt.

Deshalb ist der praktische Unterschied kein inhaltlicher, sondern ein planerischer: Statt einmal zu drehen und ein Jahr davon zu zehren, entsteht aus zwei Drehtagen Material für mehrere Formate, die über Monate ausgespielt werden.

Mitarbeiter bei der Arbeit, aufgenommen für eine Employer-Branding-Serie

Aus einer Serie: dieselbe Haltung über mehrere Formate

Bausteine

Woraus eine Serie besteht

Welche Bausteine sinnvoll sind, hängt davon ab, wo Sie sichtbar sein müssen. Die häufigste Zusammenstellung:

  • Ein Ankerfilm für die Karriereseite — zwei bis drei Minuten, der Ort, an dem jemand landet, der Sie bereits gefunden hat.
  • Mitarbeiterporträts von je 60 bis 90 Sekunden. Eine Person, eine Aufgabe, ein ehrlicher Satz darüber, was der Job auch anstrengend macht.
  • Hochformat-Fassungen für Social Media und Stellenportale, aus demselben Material geschnitten.
  • Ein Onboarding-Clip für den ersten Arbeitstag. Der wird oft vergessen und zahlt am direktesten auf die Bindung ein.

Für eine Serie gibt es bewusst keinen Listenpreis: sie wird aus Drehtagen und Fassungen kalkuliert. Ausgangspunkt sind die offen genannten Zahlen auf der Preisseite.

Grenzen

Wann sich das nicht lohnt

Wenn Sie eine Stelle besetzen müssen und zwar zügig, ist eine Serie der Umweg. Dann ist ein einzelner Recruiting-Film schneller, billiger und passender.

Eine Serie lohnt ab etwa drei offenen Stellen im Jahr oder dann, wenn Sie dauerhaft in einem Markt suchen, in dem alle dieselben Leute wollen — Pflege, Handwerk, Zerspanung, IT. Ab dort wird das Wiedererkennen zum eigentlichen Wert.

Fragen

Häufige Fragen

Employer-Branding-Film oder Recruiting-Film — was ist der Unterschied?
Der Recruiting-Film besetzt eine konkrete Stelle: ein Film, eine Zielgruppe, ein Drehtag, ab 3.000 €. Die Employer-Branding-Serie baut die Arbeitgebermarke über mehrere Formate auf — Karriereseite, Onboarding, Social Media — und wird nach Drehtagen und Fassungen kalkuliert. Wer heute zwei Stellen besetzen muss, startet mit dem Recruiting-Film; wer jedes Jahr zehn besetzt, braucht die Serie.
Brauchen wir vorher eine Arbeitgebermarken-Strategie?
Nein, und die meisten mittelständischen Betriebe haben keine. Was es braucht, ist eine ehrliche Antwort auf die Frage, warum Ihre Leute bleiben. Die finden wir im Erstgespräch — daraus ergibt sich der rote Faden für die Serie.
Wie lange läuft so eine Serie?
Üblich sind zwei Drehtage und daraus Material für sechs bis neun Monate Ausspielung. Danach lohnt ein Nachdreh, weil sich Team und Räume verändert haben.
Was, wenn jemand aus dem Film kündigt?
Passiert und ist selten ein Problem — deshalb sind mehrere Porträts sinnvoller als ein Film mit einem Gesicht. Wir halten die Bausteine so, dass einzelne austauschbar sind.

Kontakt

Erst sortieren, dann drehen

Im Erstgespräch klären wir, ob Sie eine Serie brauchen oder ob ein einzelner Film reicht. Beides ist ein legitimes Ergebnis.